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codierung3Der nächste Termin für die Codierung von Fahrrädern durch den ADFC Wolfenbüttel findet am Freitag, 7. Februar 2020 von 16 bis 18 Uhr in der Selbsthilfewerkstatt im Innenhof des Stadtteiltreffs Auguststadt, Dr.-Heinrich-Jasper-Str. 22 in Wolfenbüttel statt.. Wir bitten um eine vorherige Anmeldung über unser Anmeldeformular Anmeldefrist: 1 Tag vor dem Codiertermin (zur Bearbeitung der vorliegenden Anmeldungen). 

Für die Codierung erhebt der ADFC einen Aufwandsbeitrag von 8 Euro, Neumitglieder des ADFC Wolfenbüttel erhalten als "Willkommensbonus" von uns eine Fahrradcodierung gratis. 

   

holl griffWas ist der „Holländische Griff“ und wie funktioniert er? Der neue Film der Unfallkasse Berlin zeigt, wie durch das Öffnen der Fahrertür mit der rechten Hand der Blick automatisch nach hinten geht: So werden Dooring-Unfälle vermieden. Der Film entstand mit Unterstützung der Berliner Stadtreinigung und der Initiative „Berlin nimmt Rücksicht“.

Schutzstreifen Abstand

Viele Radfahrerinnen und Radfahrer fühlen sich in Wolfenbüttel unsicher, wenn sie auf der Fahrbahn fahren müssen. Das hat der Fahrradklimatest 2018 das ADFC-Bundesverbandes eindeutig ergeben. Das Problem liegt häufig darin, dass RadfahrerInnen zu dicht überholt werden, obwohl die juristische Lage eindeutig, aber offensichtlich nicht bekannt ist.

Kraftfahrer, die einen Radfahrer überholen, müssen mindestens einen Abstand von 1,5 m bis 2 m einhalten - im Zweifel mehr. Ist kein ausreichender Abstand aufgrund der Verkehrssituation einzuhalten, muss das Überholen unterbleiben und es ist hinter dem Radfahrer zu bleiben.

Beim Fahrradklimatest 2018 haben sich in Wolfenbüttel 393 Personen beteiligt, das ist die höchste Anzahl bisher. Das Ergebnis ist dadurch aber nicht besser geworden. Die Gesamtbewertung hat sich von 2016 auf 2018 von der Schulnote 3,5 auf 3,6 verschlechtert. Das ist nicht gravierend. In der Betrachtung der einzelnen Fragestellungen ist aber zu sehen, dass die Bewertung bei 14 Fragen schlechter geworden ist, aber nur bei fünf Kriterien besser.

Am stärksten gesunken ist die Frage nach der „Fahrradförderung in jüngster Zeit“: dort ist das Ergebnis fast um eine halbe Note auf 3,6 gesunken. Die RadfahrerInnen ist also aufgefallen, dass sich in den letzten zwei Jahren im Fahrradalltag kaum etwas verbessert hat.

klimatest2018

Insgesamt kommen die Fragestellungen zum Sicherheitsempfinden schlecht weg, die zur Infrastruktur (Radwegbreite, Ampeln, Oberflächen) sowie die Berücksichtigung der RadfahrerInnen als vollwertige Verkehrsteilnehmerinnen (Baustellen, Akzeptanz, Konflikte mit Kfz, Falschparker) schlecht weg.

Die detaillierte Auswertung kann man sich auf https://www.fahrradklima-test.de/karte ansehen.

ALW1 klMorgens halb acht mit dem Rad auf dem Weg zur Arbeit. Neben mir fährt ein Bus, vor mir ist eine Abzweigung nach rechts. An diesem Morgen hält der Bus nicht, um mich auf dem Radweg vorbei zu lassen, sondern biegt zügig ohne zu bremsen rechts ab. Ich kann gerade noch bremsen, ausweichen kann ich nicht mehr. Denn schon spüre ich an der linken Schulter den Bus! Ich stehe nur noch auf dem rechten Bein, klappe langsam nach rechts und schlage wie wild gegen die Fensterscheiben. Mein Glück - die Fahrgäste alarmieren den Fahrer, der noch rechtzeitig bremst.

Wie wäre dieser Beinahe-Unfall mit einem LKW - ohne aufmerksame Fahrgäste - ausgegangen? Leider kommt es immer wieder zu solchen Unfällen mit schrecklichem Ausgang.

Nach dem letzten tödlichen LKW-Fahrradunfall am "Grünen Platz" setzte eine breite öffentliche Diskussionen über mögliche Verbesserungen der Sicherheit für RadfahrerInnen durch einen Umbau der Kreuzung, Veränderung der Ampelschaltungen oder die Installation von Trixi-Spiegeln ein. Jedoch konnte bislang keine der vorgeschlagenen Maßnahmen vollständig überzeugen.

  • Zur Unterstützung unseres Codierteams suchen wir eine/n Codierer/in für den monatlichen Codiertermin. Etwas technisches Geschick ist erforderlich. Einarbeitung ist gewährleistet.

  • Für den Aufbau eines Lastenfahrradverleihs suchen wir eine/n Betreuerin für die Verleihstation und die Menschen, die das Lastenrad leihen möchten (ggf. Einweisung, Feststellung von Servicebedarf…)

  • Zur Aufrechterhaltung und ggf. Erweiterung unseres Fahrradtourenangebotes suchen wir Tourenleiter/innen, die Tourenvorschläge erstellen und Touren durchführen. Schulung, Einarbeitung und Betreuung werden angeboten.

leserbrief

 

 

Manche Behauptungen sind so haarsträubend, dass man sie eigentlich nicht zu kommentieren bräuchte. Aber in Zeiten von fakenews scheint es besser zu argumentieren, als die falschen Aussagen im Raum stehen zu lassen.

Daher hier ein paar Fakten zum Thema Kosten der Verkehrsträger als Entgegnung auf den Leserbrief vom 19.09.18 in der Braunschweiger Zeitung:

Diverse Untersuchungen haben ergeben, dass Auto- und Lkw-Verkehr von der Gesellschaft massiv subventioniert werden. Die Einnahmen aus verschiedenen Steuern und der Maut decken die Kosten dieser Verkehrsträger bei weitem nicht. Je nach Studie werden jährliche Subventionen von 60 bis 90 Milliarden Euro fällig, wenn man die Investitionen und Unfallfolgen des motorisierten Individualverkehrs betrachtet.

Wenn die Umweltkosten (Lärm, Abgasen, Boden- und Wasserverschmutzung, Klimaschäden oder Beeinträchtigungen durch Natur) einbezogen würden, wäre der Betrag noch erheblich höher. Beim Auto wird davon ausgegangen, dass jeder gefahrene Kilometer die Gesellschaft mit 16 Cent belastet. Einen erheblichen Teil übernehmen davon die Krankenkasse und der Steuerzahler (jeder).

Demgegenüber rechnen Verkehrsexperten damit, dass der Fahrradverkehr eine Nutzen von 1,6ct/km durch gesparte Gesundheits- und Umweltkosten einbringt. Unter dem Schnitt entlastet jeder mit dem Fahrrad gefahrene Kilometer damit die Gesellschaft. Die Investitionen in Fahrradinfrastruktur lohnt sich also, zumal Fahrradwege ohnehin viel günstiger herzustellen sind als Verkehrswege für Autos und LKW.

 

 

 

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Der ADFC Wolfenbüttel gratuliert dem Landkreis Wolfenbüttel und der Stadt Wolfenbüttel zur Auszeichnung als Fahrradfreundliche Kommune.

Der Landkreis hat mit Konzepten zur Erschließung des ländlichen Raumes, dem Radverkehrskonzept, der Kooperation mit dem Land und den Städten viele Maßnahmen gestartet, um den Landkreis mit seiner großen Fläche fahrradfreundlicher zu gestalten. Es bleiben noch einige Lücken im Radwegenetz zu schließen und manche schlechte Oberflächen zu verbessern und auch touristisch kann sich das Landkreisgebiet noch nicht zu den Top-Fahrradregionen zählen.

Gemeinsame PRESSEMITTEILUNG von ADFC und VCD Wolfenbüttel

IMGP6437 kl„Ein Abbiegeassistent für LKW, der sich nicht abschalten lässt! Das wäre hilfreich, damit es gerade an dieser Kreuzung nicht noch zu weiteren Unfällen zwischen Radlern und LKW kommt. Ich wohne hier am Neuen Weg und mir wird jetzt erst klar, was man hier als Verkehrsteilnehmer alles beachten muss.“

Die Passantin hatte sich auf dem gemeinsamen Stand von VCD und ADFC auf dem Wolfenbütteler Umweltmarkt (WUM) informiert. Eine Fotoserie aus dem Blickwinkel Radfahrer/Fußgänger und Autofahrer veranschaulichte die Situation Ecke Neuer Weg/Grüner Platz.

Kaltes Tal(200)Was behindert und gefährdet Radfahrer auf ihrem täglichen Weg? Parkende Fahrzeuge auf den Geh- und Radwegen! Dieses Ergebnis des Fahrradklimatests 2016 nahmen der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club Niedersachsen und die Landesverkehrswacht zum Anlass, die Aktion „Bitte Freimachen“ ins Leben zu rufen.

„Der Landesvorsitzende des ADFC Niedersachsen, Dieter Schulz, sagt dazu: „Der Fahrradklimatest 2016 zeigte eine große Unzufriedenheit der niedersächsischen Radfahrer hinsichtlich falschen Parkens auf Geh- und Radwegen. Daraus ergab sich für den ADFC Niedersachsen Handlungsbedarf“.

nahmobilitaetBeim letzten Wolfenbütteler Umweltmarkt nahm sich der ADFC Wolfenbüttel vor, den Besuchern des Standes zu zeigen, wie kurz die Wege in und um Wolfenbüttel sind, und in welcher (geringen) Zeit man seine Ziele mit dem Fahrrad erreichen kann. Dazu hatten wir Kartenausschnitte der Kernstadt sowie der Stadt mit Ortsteilen vorbereitet und passende Folien, die zusammen mit dem Ausgangspunkt des eigenen Standortes darstellten, welche Ziele man in 10 Minuten, in 20 Minuten oder in einer halben Stunde mit dem Fahrrad erreichen kann. Manch einer war von dem Ergebnis überrascht. Wolfenbüttel ist eben eine Stadt der kurzen Wege.

Nun bieten wir die Möglichkeit, diese Schablone online zu nutzen. Man braucht nur in der verlinkten Karte den eigenen Standort anzuklicken und sieht – bei welcher individuellen Durchschnittsgeschwindigkeit – welche Ziele in welcher Zeit zu erreichen sind. Die eigene Durchschnittsgeschwindigkeit kann unten links angepasst werden.

>> zur Nahmobiliäts-Schablone

Zusätzliche Informationen

 

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Unsere nächsten Termine

Mittwoch, 15. Januar 2020
15:00 - 18:00 Uhr
Fahrradwerkstatt